Auch der Antrag auf ein Bürgervotum zum Nahversorgungszentrum wird thematisiert

Die Sinziger Wählerunion stellt sich in ihrer ersten öffentlichen Veranstaltung seit Gründung im September den Sinziger Bürgerinnen und Bürgern. Im Bistro „Barbarossas“ wird sie am 14.12. ab 20.00 Uhr ihre Kernthemen und Konzepte für die kommende Legislaturperiode vorstellen. Daneben wird die Wählerunion auch auf die Punkte eingehen, die bereits in der laufenden Periode angegangen und „außerparlamentarisch“ bearbeitet werden. „Wir legen dabei großen Wert darauf, nicht allein Probleme oder Missstände aufzuzeigen, sondern realisierbare Lösungen anzubieten. Im direkten Dialog mit den Sinzigerinnen und Sinzigern wollen wir außerdem wichtige Impulse für die Stadt und die Stadtteile in unsere Überlegungen einfließen lassen“, erklärt die Vorsitzende Schmitt-Federkeil, weil die besten Lösungen nur dann zukunftsweisend seien, wenn sie von der Bevölkerung mitgetragen würden.

„Auch nehmen wir kein Blatt vor den Mund, wenn es darum geht, das Verhalten und die Vorgehensweise bestimmter Fraktionen zu wichtigen Themen formal und inhaltlich offenzulegen und zu zeigen, wie präsent das adenauersche Prinzip ‚Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern‘ im Sinziger Stadtrat ausgerechnet bei den CDU-fremden Mandatsträgern heute ist“, ergänzt die Vorsitzende. „Dass sich einige deshalb auch von der Sinziger Politik verschaukelt fühlen, ist sehr gut nachvollziehbar.“

Ebenso wird der Antrag der Wählerunion auf ein Bürgervotum zum Nahversorgungszentrum ein Thema des Abends sein. Bürgermeister Geron hatte in der jüngsten öffentlichen Ratssitzung seine Bedenken zu diesem Antrag verlauten lassen. Diese beziehen sich in erster Line auf den gewünschten Abstimmungstermin zur Kommunalwahl, der nach seiner Auffassung als eine Wählerbeeinflussung gewertet werden könnte. Hierzu wird die Wählerunion Stellung beziehen und mit den Anwesenden mögliche Lösungen diskutieren.

Die Wählerunion hofft auf eine rege Teilnahme der Bürgerinnen und Bürger auch aus den Stadtteilen, um einen regen Meinungsaustausch in Gang zu bringen. „Denn den Dialog und Austausch mit den Menschen verstehen wir nicht als Geschäfts- oder Wahlkampfmodell, sondern als  Basis und Legitimation unserer Arbeit“, betont Schmitt-Federkeil. „Nur so können wir auch die Bürger erreichen, die aus einer allgemeinen oder speziellen Politikverdrossenheit ewig gestrigen Parolen ihre Stimme geben, um den demokratischen Parteien einen ‚Denkzettel‘ zu verpassen.“

Der 14. Dezember ist der Auftakt einer Veranstaltungsreihe, die im neuen Jahr auch auf den Stadtteilen ihre Fortsetzung finden. Weitere Termine werden der 04.01., 18.01., 01.02., 22.02. und 08.03.2019, jeweils um 20.00 Uhr sein, die jeweiligen Örtlichkeiten werden rechtzeitig bekannt gegeben.