Einigkeit im Vorstand, wichtige Diskussionen über zahlreiche Projekte für Sinzig und die Stadtteile anzustoßen – Anzeigen sind nicht zielführend

Sinziger Wählerunion setzt weiterhin auf transparente Sachpolitik zum Wohle der StadtAuf ihrer am vergangenen Freitag einberufenen Sondersitzung des Vorstandes hat sich dieser einstimmig dafür ausgesprochen, keine rechtlichen Schritte gegen Bürgermeister Geron anzustreben, der in seiner Pressekonferenz vom 8.2. die Wählerunion und deren Vorsitzende in den Zusammenhang von Populismus und einen Nährboden für Gewaltbereitschaft gesetzt hat. Nach intensiven Beratungen habe man sich einstimmig dafür ausgesprochen, alle zur Verfügung stehenden Ressourcen für die Themen einzusetzen, die Sinzig und seine Stadtteile voranbringen, „in dem Zusammenhang ist eine weitere Anzeige in Koblenz nicht zielführend“, erklärt die Vorsitzende Schmitt-Federkeil, die es zusammen mit ihren Vorstandskollegen begrüßen würde, wenn sich der Bürgermeister für seine unangemessenen Äußerungen gegenüber der Wählerunion entschuldigt.

„Wir konnten nicht ahnen, welche Verwerfungen unser Antrag auslöst, und es stört uns, dass die inhaltliche Diskussion hierüber in den Hintergrund getreten ist. Genau das ist aber unser Anliegen, kontroverse Diskussionen zu Sachthemen in der Bevölkerung anzustoßen, sie zu führen und die vielfältigen Erkenntnisse in unsere Politik einfließen zu lassen.“

Besprochen wurden im weiteren Fortgang der Sitzung u.a. die erweitertem Möglichkeiten einer aktiven Bürgerbeteiligung, die Erhöhung der Bahnsteige, neue Konzepte zur Innenstadtbelebung und zur Behebung des Sanierungsstaus bei städtischen Liegenschaften und Anlagen, ein neues Verkehrskonzept, das Thema Mehrgenerationenwohnen, die Stärkung des Vereinslebens in Sinzig und seinen Stadtteilen und die Möglichkeiten zur Durchführung moderater, aber konsequenter Maßnahmen zur Einwirkung auf den ruhenden Verkehr. „Das sind neben den Projekten in den Stadtteilen für uns zentrale Themen, die in unser Programm einfließen, das wir bis Ende März für die Gesamtstadt vorlegen wollen“, kündigt Schmitt-Federkeil an.